Inhalt der Website:: La Lupa ist anders. Wenn die in Zürich lebende Tessinerin italienische Lieder oder Gedichte singt, taucht sie in die Ozeane der Gefühle ein - und mit ihr das Publikum. Was heisst singen: La Lupa erleidet die melancholisch-tragischen Texte. Dann trägt ihr Vortrag Brecht'sche Züge. Doch wo echter Witz vor (fast) nichts haltmacht, darf Tragik komisch werden, Frivolität ergreifend.
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Neues Programm: COLORI – i canti del mondo 12. bis 30. März 2013
Auf MATER folgt COLORI. Die Uraufführung von COLORI – i canti del mondo ist am 12. März 2013 im Theater Stok. Während vier Wochen bringt La Lupa dem Zuschauer mit ihrer umwerfenden Bühnenpräsenz Literatur, Kultur und Musik nahe. Der Flötist Hieronymus Schädler begleitet ihre unverkennbare Stimme zwischen schmeichelndem Charme und kehligem, urtümlichem Gesang mit eigens komponierten Stücken. Michael Ratynski führte zum sechsten Mal bei diesem abendfüllenden Programm Regie. Erwartet wird also wiederum ein bühnenwirksamer Spannungsbogen von niveauvoller Unterhaltung und geistiger Verdichtung. Ein im wahrsten Sinn des Wortes farbiges Programm.
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Wenn die in Zürich lebende Tessinerin ihre Lieder und Gedichte vorträgt, taucht sie ein in ein Meer der Gefühle - und das Publikum taucht mit. Die Vielfalt ihrer thematischen Programme erlaubt ihr, alle Register zu ziehen - überschäumende Lebenslust hat neben stiller Trauer Platz, In höchst origineller Weise montiert sie deutsche und italienische Texte, Gesänge, Gedichte und Zitate zu einem sinnvollen Ganzen, ihre Palette reicht von Montale bis Marcuse, von Petrarca bis Botho Strauss. Ohne Hemmungen schöpft sie aus dem Kulturgut beider Sprachen, macht weder Halt vor einer sakralen Kantate noch vor einem saftigen Gassenhauer, führt mit Bravour die Keule des Pathos und die feine Klinge der Ironie. Die Energie ihrer Italianità und die Kraft ihrer gewaltigen Naturstimme füllen ohne Mikrofon jeden Raum und bringen die Seelen zum Schwingen. Kein anderer Künstler setzt den Mythos vom helvetischen Nebeneinander der Kulturen in so radikaler Weise in seiner Arbeit um.
La Lupas beeindruckende Bühnenpräsenz ist von entwaffnender Natürlichkeit. So bestimmt nicht nur die ausgeklügelte Dramaturgie des polnischen Regisseurs Michael Ratynski Ablauf und Gestik ihrer Performance, sondern La Lupas ureigene Lebensfreude und Leidensfähigkeit.
von Silvana Schmid Fotos Gitty Darugar
DIE STIMME DER WÖLFIN
NZZ am Sonntag:
"Ein wunderbares Buch"
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